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Ein Seminar zum bespielten Bühnenbild

darstellendes spielFr. 21.09. - So. 23.09.2019

 

Das Bühnenbild im Laien- und Schultheater ist ein häufig vernachlässigter Faktor. Mit dem Zeit- und Kostenargument entsteht entweder ein schlichtes oder dekoratives Bühnenbild. Meist wird erst sehr spät eine Idee entwickelt und die Umsetzung erfolgt im letzten Moment, so dass die Spieler kaum noch die Chance haben, das Bühnenbild mit all seinen Möglichkeiten zu bespielen. Wer kennt das nicht???
Dabei kann das Bühnenbild den Spielern eine große Hilfe sein! Es kann dem Spieler „Angebote“ machen, sie können sich am Material „abarbeiten“ und es leistet möglicherweise interpretatorische Textarbeit. Dabei geht es nicht darum aufwendige Kulissen zu bauen oder andere extravagante Ideen, die man aus Schauspielhäusern kennt, nachzuahmen. Es geht vielmehr darum schulkompatible Lösungen zu finden, die leicht realisierbar sind. Ein „reiches“ Bühnenbild der „armen“ Dinge, das lebt und sich während der Inszenierung verändert, genauso wie sich die Geschichte entwickelt, kann das Bühnenbild sich auch entwickeln.
Wie wäre es also, wenn man ein Stück nach einer Textvorlage vom Bühnenbild her angeht. Wenn man erst das Bühnenbild zum Text entwickelt und dann anfängt zu proben?!
Genau darum soll es in dieser Fortbildung gehen. Anhand von Texten werden Ideen für Bühnen-Bilder entwickelt, umgesetzt und bespielt.

Leitung:
Manfred Lauschke (Dipl. Kulturpäd., Bühnenbildner, Uni-Dozent)
Iris Hörtzsch (Dipl. Kulturpädagogin, Theaterpädagogin BuT)

Teilnahmebeitrag inc. ÜN und VV: 230,-

In pädagogischer Verantwortung des VNB - Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.

Kurs 18-11 Anmeldung->